Ferf**kte Reifenstecher

Vielleicht hat es ja einer mitbekommen: Dezember 2005. Innerhalb einer Nacht (21.12.2005 auf 22.12.2005) wurde in Würzburg bei über 227 PKWs die Reifen zerstochen, geschätzter Gesamtschaden: 30000,- €. Ich war auch dabei (bei den Geschädigten) und durfte um 07:00 Uhr in der Früh mit zwei zerstochenen Reifen zu einer KFZ-Werkstatt eiern. Kostenpunkt (die billigsten Reifen) 115,- und ne Menge verlorene Zeit durch die ganzen Polizei-Besuch-Papierkram. Aussicht auf Erstattung der Kost = null, da die Anzeige gegen Unbekannt gestellt wird. Nettes Weihnachtsgeschenk.

Letzte Woche erhalte ich ein Schreiben vom Staatsanwalt, in dem steht, dass ein Verfahren gegen einen Eugen X hiermit eingestellt wird. (Ich wusste gar nicht, dass da ein Verfahren lief.) Dieser wird/wurde verdächtigt mit einigen Kumpanen aus seiner Clique die Reifen in dieser Nacht zerstochen zu haben. Dieser Verdacht basiert auf Geständnissen, die dieser Eugen X im besoffenen Zustand bei seiner Freundin und weiteren Bekannten gemacht haben soll. Vor Gericht bestritt er diese Aussagen und die Polizei konnte an den Tatorten weder Fingerabdrücke, noch sonstige Indizien für die Schuld des Angeklagten finden. Ergo: das Verfahren wird eingestellt und der Angeklagte und sonstige Beteiligten sind wieder rehabilitiert. Die Geschädigten bleiben weiterhin auf ihren Kosten sitzen und niemand weiß ob der angeblich Schuldige wirklich schuldig ist/war oder nicht…

Wer auch immer für das Reifenstechen verantwortlich ist, ich hoffe ihm/ihnen fault der Schniedel ab - beim Gehirn ist es ja scheinbar schon geschehen!!!

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