Alt und bloggig

Ich wurde im Juli 40 Jahre alt, doch erst jetzt macht es langsam „Klick“ in meinem Gehirn (Menschen in fortgeschrittenen Alter mag man diese Behäbigkeit verzeihen).
40! Das ist ja fast schon „alt“, zumindest aber schon „erwachsen“ – „Leck mich am Ar***, Alter, wie konnte es soweit kommen!“ (Sorry, eine altersentsprechende Ausdrucksweise ist noch in Arbeit...)
Was ändert sich für mich? In den Bussen stehen die Schüler auf und bieten mir einen Sitzplatz an? Klingt praktisch, leider fahre ich kein Bus! Im betagten Alter darf man ja per Definition etwas wunderlich sein und Marotten ausleben? Ich bin seit Jahrzehnten sarkastisch, ungeduldig und schwarzseherisch; Marotten: abgehackt! Senile Bettflucht? Geht leider nicht, seit ich zurückdenken kann, leide ich an konstanter Schlaflosigkeit und chronischer Müdigkeit! Sich gehen lassen? Keine Umstellung nötig: der aktuelle BMI und der geringe Jahresverbrauch an Rasierklingen sprechen für sich. Planlos vor sich hinstarren und im Nachhinein feststellen, dass man in diesem Zustand bereits unbemerkt Stunden verbracht hat? Bereits zur Perfektion ausgebaut!
Was ändert sich nun wirklich? Wie es aussieht, bleibt das meiste beim Alten (diesmal sogar Wortwörtlich Smiley). Das Einzige, was hinzukommt, ist die altersbedingte Legitimation so zu sein, wie man bereits schon lange war. Kling gar nicht mal so schlimm, dieses Älterwerden. Davon abgesehen wusste ich schon immer, dass ich meiner Zeit weit voraus bin. Smiley

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