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THE SUFFERING

The Suffering (Teil 1) gibt es schon seit einiger Zeit als Freeware zum Download. Und genau so lange schlummerte das Spiel schon auf meiner Festplatte. Vor einigen Nächten hatte ich es wieder entdeckt und mich damit mal näher beschäftigt. Und ich muss sagen, ich war/bin begeistert.

The Suffering - Start
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KäLTE AM STACHEL

Wenn Kälte am Stachel die Fruchtbarkeit fördert, dann war ich heute das fruchtbarste Bienchen im ganzen Bienenstock...
Rollerfahren macht Spaß, doch langsam wird es frühs so kalt, dass das Wort "Eiszapfen" eine ganz neue Bedeutung bekommt. Der Oberkörper kann durch mehrschichtiges Pullover-Überziehen geschützt werden. Bei den Händen helfen gefütterte Handschuhe. Für den Kopf ist ein Helm mit Visier da. Doch wie schützt der Mann seine vorgelagerten primären Geschlechtsorgane? Ein Suspensorium, im Volksmund auch Eierbecher genannt, wäre praktisch, doch hatte ich meine gesamte Footballausrüstung von ca. zehn Jahren bei Ebay verscherbelt. Eine (oder gleich mehrere) Windel beim Junior ausleihen und um die Hüfte binden? Sind leider zu klein - hatte ich schon im Rahmen anderer Aktivitäten anprobiert. Socken in die Hose stopfen (oder am besten turbanartig um das gefährdete Stück wickeln)? Leicht zu realisieren und mit Sicherheit sehr wirkungsvoll, doch spannt dann die ohnehin schon sehr enge Hose im Schritt ganz mächtig. Am besten wäre eine Kombination aus Socken und einer weiten Baggy-Pants.
Wer mich demnächst also mit einer lockeren bis zu den Knien hängenden Hose sieht, braucht nicht zu befürchten, dass ich ihn mit "Yo, Motherf***er. Was geht ab?" begrüße. Kein HipHopper ist aus mir geworden, nein, ich war einfach nur an einem kalter Herbstmorgen mit dem Roller unterwegs. Punkt und Ende.

SCHAFE NACKIG MACHEN

Ein Schaf, das mochte FKK.
Drum immer wenn der Bauer da,
Schrie es laut auf und hüpfte bockig,
Hey man, mach mich mal endlich nockig.
Ein Schaf, das sollte gar nichts tragen,
Tat es all den Kollegen sagen.
Es sollte frei sein, wie ein Held,
Und wenn schon nicht in unsrer Welt,
Dann wenigstens am Leibe nackig,
Komm Bauer, mach mal, aber zackig!

Bald änderte sich im Stall die Haltung,
Mehr Schafe forderten freie Entfaltung,
Sie schoren sich gegenseitig das Fell,
Und in den Köpfen wurde es mächtig hell.
Sie wollten Lohn und Demokratie,
Mehr Urlaub, mehr staatlicher Sympathie.
Als Zeichen hüpften sie nackig umher,
Behinderten freudig den Straßenverkehr.
Sie schwenkten Fahnen und schrien Parolen,
Dann ließ das Tieramt sie alle holen...

Ja, ja, die böse Schäfchengrippe,
Befiel sie doch gnadenlos jedes Gerippe.
Die kleinen Hirne trieb sie in den Wahn.
Ob eine Grippe dies wirklich kann?

DIE QUALEN EINES PROGRAMMIERERS

Wer meint, das Leben eines Programmierers wäre frei von realen Gefahren und lähmender Angst, würde in mir seit einigen Tagen einen absoluten Verfechter der gegenteiligen Theorie finden. Im Moment dokumentiere ich "historisch gewachsene" Software und was ich dort entdecke, wenn ich in die dunklen Tiefen des Quellcodes hinabsteige, stellt sogar das bösartige Grauen in den Schatten, welches einen in den schwarzen Hallen von Moria erwartet.
Die Benennung und die Funktion von manch Variablen, Methoden und Tabellenspalten sind oft so schleierhaft, wie die Denkweise von geistig verwirrten Dunkelzwergen. Viele Code-Konstrukte, sind so wackelig, dass es einem Angst und Bange wird, die Bauten auch nur mit den Augen zu verfolgen - ein falscher Blick und schon fällt alles zusammen. Wehe dem, der Änderungen an diesen instabilen (Alt-)Beständen durchführen muss. Gebe es einen virtuellen Kompass oder eine Karte, um einem die sichere Navigation innerhalb der IO-Umgebung gewährleistet, würden diesen patentverdächtigen Gerätschaften hier hoffnungslos versagen. Sogar das altbewährte Krümmel-Spur-Legen hilft an dieser Stelle nur bedingt weiter, denn die Halbwertszeit eines Gebäckes (auch des virtuellen, im Rahmen der Lebensdauer eines Magnetspeichers) ist oft deutlich kürzer als der Weg zum Ende (den Rückweg natürlich nicht vergessen) eines Code-geworden Gedankens des meist anonymen Programmierers.
Eigentlich sollte bei Applikationen, denen oben erwähnter Code als Grundlage dient, sofort aus dem Verkehr gezogen werden um andere Teilnehmer der digitalen Datenautobahn nicht zu gefährden (ein regelmäßiger Software-Tüv(tm) könnte hier Abhilfe schaffen), doch da wir als Gesellschaft alles was alt und modderig ist als Kunst betrachten und Wert auf die Erhaltung historischer Ruinen legen - vollkommen egal was der Unterhalt für Aufwand und Kosten verursacht, können wir nicht mit die Altbeständen brechen und einen sauberen Schnitt durchführen. Wir mühen uns weiterhin mit diesen Mutationen altertümlicher Bestände herum, bis der Jüngste Tag kommt und uns von dieser quälenden Pein erlöst.

ALLE ELFEN SIND SCHWUL

Um mal abzuschalten, beschloss ich mir das MMORPG Runes of Magic genauen anzusehen. Bei Runes of Magic handelt es sich um einen World of Warcraft-Clone, der in seiner Grundfunktionalität erstmal frei ist. (Besondere Rüstungen, Waffen, optische Tunings usw. kosten bei Bedarf Geld.)
Gesagt, gesaugt - und etwas später lag der 5 GB-Client auf der Platte. Spiel installiert, Account registriert und dann stand ich wieder mal vor dem üblichen Problem: welche Rasse und Beruf soll mein Charakter wählen? Schon wieder einen Menschen-Allrounder oder einen Zwergen-Krieger? Nee, diesmal wird es etwas besonderes werden. Weiterlesen weiterlesen

WAS IST EIN FAN?

Diese Frage kam neulich bei uns auf der Arbeit auf. Und es wurde fleißig darüber diskutiert ob jemanden als Fan zu bezeichnen, denjenigen nun aufwertet oder abwertet. Meiner Meinung nach, sollte man die Bezeichnung "Fan" nach zwei Gesichtspunkten beurteilen: ideologisch und wirtschaftlich.
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DER TäGLICHE OBSTKORB

Bei uns auf der Arbeit gibt es einen Obstkorb, der jeden Morgen auf Kosten der Firma mit Äpfeln, Birnen, Bananen, Pflaumen, Trauben usw. gefüllt wird. Dies geschieht i.d.R. so zwischen 08:00 Uhr und 09:00 Uhr. Ca. dreißig Minuten später ist der Korb stets leer. So als ob bestimmte Leute drauf warten um sich augenblicklich auf die kostenfrei dargebotene Nahrung zu stürzen. Auf der anderen Seite ist es auch keine Wunder, dass der Obstkorb immer so schnell leer wird, sieht man doch des Öfteren Kollegen (die, mit der folgend genannten Einstellung, im Volksmund auch Kameradenschweine genannt werden), die sich bei einem Korbbesuch gleich mit mehreren Erzeugnissen der globalen agrarwirtschafltichen Produktion eindecken. Dies finde ich keinen guten Charakterzug. Weiterlesen weiterlesen

SPINNE IM SCHLAFROCK

Folgendes habe ich vor einigen Wochen im Gewölbekeller von Sonjas Opa entdeckt. Ich denke viel braucht man zu diesem Bild nicht zu schreiben. Es bleibt nur die Frage offen ob der Schimmel die Spinne vor oder nach deren Ablegen gefangen genommen hatte...?

Spinne

HUNTER UND JUST CAUSE

Anno 1990 hatte ich - damals noch auf dem Amiga 500 - meine Zeit mit Begeisterung mit Hunter verschwendet. Hunter war ein geniales Spiel, in dem man als Soldat Missionen erfüllen musste und sich unter Hilfenahme unterschiedlicher Fahr-, Flug- und Wasserfahrzeuge in den entsprechenden (Insel-)Arealen bewegen durfte.
Die Grafik war schon für damalige Verhältnisse bescheiden (immerhin war es richtiges 3D) aber Spaß gemacht hatte das Spiel aufgrund vielfältiger Möglichkeiten trotzdem.

Vor einigen Tagen habe ich das Spiel Just Cause (wieder-)entdeckt und aufgrund des aktuellen Schnäppchenpreises von 10,- € gleich mitgenommen. Darin ist man als Geheimagent auf einem Inselstaat unterwegs und unterstützt in der Bananenrepublik die heimische Rebellenfraktion beim Stürzen eines unbarmherzigen Diktators samt seines korrupten Regierungsapparates. Sofort hat mich das Spiel vom Gameplay und Spielspaß an das oben erwähnte Hunter erinnert. Die Möglichkeiten mit der riesigen Welt zu interagieren sind schier endlos und auch die Grafik ist eine absolute Pracht. Das Spiel ist allen Actionfans uneingeschränkt zu empfehlen, läuft sogar auf meinem alten P4-3000/ATI 1950Pro - und für die ganzen GTA-Jünger ist Just Cause ja sowieso Pflicht.

Hier Screenshots der beiden Spiele:

Hunter Amiga

Just Cause

MONSTER IM SCHRANK

Kennt Ihr das? Es ist später Abend. Ihr seid müde. So müde, dass Ihr sogar auf das nächtliche Zähneputzen verzichtet. Ihr begebt euch direkt ins Bett, deckt euch zu und schaltet das Licht aus. Ah, himmlisch - Ihr freut euch schon auf die Träume. Doch irgendwie, könnt Ihr nicht einschlafen. Und nicht nur dass, eure Müdigkeit weich einem unguten Gefühl. Ich würde es nicht unbedingt Angst nennen, aber etwas ähnliches, eine Furcht, eine Unruhe - doch Ihr könnt es vorerst nicht greifen, nicht genau definieren. Einige Minuten vergehen und das Unwohlsein steigert sich. Das Zimmer, welches bei Licht so freundlich und einladend aussieht, ist bei Dunkelheit ganz und gar nicht mehr gemütlich. Bekannte Gegenstände nehmen plötzlich bizarre Formen an und sind nicht mehr wieder zu erkennen. Ihr meint die Schatten würden sich bewegen. Plötzlich bildet Ihr euch ein, raschelnde Geräusche zu vernehmen. Geräusche, die immer mannigfaltiger werden, aber deren Ursprung sich trotzdem nicht feststellen lässt. Weiterlesen weiterlesen
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