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ICH BIN ECHT MüDE + MEGAFLIGHT + MYWISH.ES

... und das meine ich wortwörtlich. Viel Arbeit auf der Arbeit. Dann zieht ein Bekannter in seine neue Wohnung - d.h. Wände streichen, Boden raus, Boden rein usw. Ach ja, und auf Wohnungssuche sind wir selber ja auch. Des Weiteren muss ich noch für eine wichtige Prüfung lernen (nachdem der erste Versuch knapp daneben ging). Dann steht noch Weihnachten und der damit verbundene Stress vor der Tür. Und so weiter und sofort, aber ich will euch nicht langweilen, sondern nur mal kurz zwei Projekte vorstellen, mit denen ich mich im Moment zu entspannen versuche.

www.ganje.de Zum Ersten habe ich ein altes Projekt wieder ins Leben gerufen: Megaflight. Dabei handelt es sich um eine neue Science Fiction Welt, an der ich vor einigen Jahren mit ein paar Leuten gebastelt hatte. Es soll eine "freie Welt" im Sinne von "lizensfrei-für-alle-verfügbar" sein. Irgendwann gab es technische Probleme und das Projekt verschwand in der Versenkung. Leider habe ich blöderweise auch die dazugehörige Projekt-Homepage - www.megaflight.de - gekündigt und nun ist sie anderweitig vergeben.
Auf jeden Fall habe ich eine Menge an Daten rekonstruieren können und habe diese in einen Wiki gepackt. Hier ist das Ganze momentan zu finden: megaflight.ganje.de und freut sich über weitere Inhalte - jeder ist eingeladen mit zu machen.

www.ganje.de Beim zweiten Projekt handelt es sich um eine Online-Plattform, auf der jeder seine Wunschlisten pflegen und den persönlichen Link unter Freunden und Bekannten publik machen kann, damit diese immer wissen was man selbst am liebsten geschenkt haben möchte.
Das Portal ist hier zu finden: mywish.es (man beachte den hypergenialen Namen des Projektes... Smiley). Eine Anmeldung ist schon möglich, nur die Pflege der Listen habe ich aus Mangel an Zeit noch nicht fertig stellen können. Auf jeden Fall wird das es so aussehen wie Sonjas Wunschliste, die schon online steht und sehr aktuell ist - und auf die freigiebigen Schenkenden wartet: mywish.es/Sonja.

DAS TAGEBUCH EINES ANGEHENDEN VATERS

Liebes Tagebuch, wir waren heute erneut einkaufen. Wieder für das kommende Kind. Diesmal fuhren wir zum einen Laden, der sich auf Kinderwägen spezialisiert hatte. Dieser befand sich zirka eine Stunde weit von unserem Wohnort entfernt. Die Auswahl der dortigen Fahrzeuge konnte sich problemlos mit dem Angebot bei einem gut sortiertem Autohändler messen. Von schnittigen Rennwagen ähnlichen Luxuskarossen, bis zur wuchtig-praktischen Geländemaschine war alles vertreten. Auch die Preise waren mit denen von Autos vergleichbar. Nach einer fachkundigen Beratung seitens des Autohänd..., eh, des Kinderwagenhändlers entschieden wir uns für ein bewährtes Modell einer bekannten Marke. Weiterlesen weiterlesen

IM KELLER

Das Haus in der Burggasse 36 war sehr geräumig und sehr alt. Wenn man genau hin sah, konnte man über dem Eingangsportal eine Art Familienwappen erkennen und darunter sehr blasse Schriftzeichen. Doch das Gebilde war durch die Jahre so stark verwittert, dass man nur ganz schwach erahnen konnte, dass es sich hierbei um ein von Menschenhand geschaffenes Werk handelte. Ein nicht interessierter Blick würde das Ganze als eine zufällige Ansammlung von Rissen und Verfärbungen auf dem verwitterten Stein erkennen, die kaum Interesse am Nachforschen wecken. Weiterlesen weiterlesen

HERR DER WOLKEN

Kapitel 1: Das Unwetter

Es war ein typischer Spät-Oktobertag. Der Wind peitsche durch die nackten Baumwipfel und wütete heulend in den Schornsteinen. Er fing den feinen Nieselregen auf und zwang ihm seine eigene Bewegungsdynamik auf. Die schweren dunklen Wolken krochen träge über der grauen Stadt und trugen zur trostlosen Atmosphäre das ihrige bei.
Mira stand auf dem Balkon ihrer Wohnung im sechsten Stockwerk eines betonfarbenen Hochhauses. Sie ließ ihr Kinn auf dem verwitterten Geländer ruhen und genoss die Vorboten des nahenden Sturms. Der Wind peitsche ihr willenloses Haar in alle möglichen Richtung und trieb ihr ununterbrochen Abertausende kleine Regentropfen ins Gesicht, die wie winzige Nadeln stachen. Doch das störte sie nicht, sie liebte solche Tage. Sie liebte sie deswegen, weil die Welt um sie herum dabei farblos und düster wurde. Alle Menschen eilten nach hause und versteckten sich dort vor den tosenden Naturgewalten. Bis auf einige wenige Nachzügler, die sich von ihren kleinen kunterbunten Regenschirmen etwas Schutz vor dem Angst einflößenden Grau versprachen, waren die Straßen leer und verlassen. Mira fühlte sich wie der einzige Mensch auf der ganzen großen Welt. Dieses Gefühl war ihr mehr als vertraut, denn so erging es ihr fast immer. Dabei war es vollkommen egal ob sie sich in der Schule inmitten anderer Kinder befand oder mit ihren Ihrer Mutter und den beiden Geschwistern auf dem Kinderspielplatz spielte. Immer war eine unerklärliche Einsamkeit in Miras Herzen zu spüren, eine Einsamkeit, die es ihr nicht erlaubte andere Menschen an sich heran zu lassen. Sie konnte nicht erklären warum sich dieses Gefühl in ihr breit gemacht hatte oder wodurch es ausgelöst wurde, doch es war da und begleitete sie schon soweit sie sich erinnern konnte. Sie wurde vor kurzem sechs Jahre alt und ging seit gut drei Wochen zur Schule. Mira war bestimmt das traurigste Mädchen auf der ganzen Welt.
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DER SCHMERZ

Ich fühl mich leer und ausgebrannt.
Komme mir vor wie ein Trabant.
Der ständig um die andren kreist
Und lauter blöde Witzle reist.
Damit es ja keiner kapiert,
Das mich ein schlimmer Schmerz regiert.
Der Schmerz ist zwar ein körperloser,
Dafür enorm, um vieles böser,
Als jener, die manch einer kennt.
Ja einer ist's von dem man rennt.
Natürlich gibt es kein Entrinnen.
Egal wie lang wir drüber sinnen.

EGO IST

Getrieben von der Kraft des Denkens,
Bewegst du dich im leeren Raum.
Komplett allein, trotz des Verrenkens,
Geklammert an des Zeitens Saum.
Und triffst du jemand, der dir leuchtet,
Auf deinem Weg durchs dunkle Tal,
Sei auf der Hut, nicht dass er heuchelt,
Und schießt dich hinterrücks ins All.
Vertraue keinem, sei kein Dummer,
Nur du bist dir der nächste hier,
Stell dich nach vorn, zieh keine Nummer,
Das gleiche tu, wie alle wir.

DES PRINZEN ZEPTER

Soeben erreichte unsere Nachrichtenredaktion folgende Information:

Aus dem Königreich Ganjetia gibt es freudige Nachrichten zu verkünden. An heutigem Mittag stellte die königliche Ärztin bei der planmäßigen Ultraschall-Untersuchung Ihrer Königlichen Majestät etwas schockierendes fest. Auch das Einholen eine zweiten Meinung bestätigte die Befürchtungen der königlichen Ärztin: das, was im Bauch Ihrer königlichen Majestät heranreifte, hatte eindeutig drei Beine!
Eine genauere Untersuchung an der Königlichen Universität gab aber Entwarnung und beruhigte die werdenden majestätisch königlichen Eltern. Was da anfangs als ein zusätzliches Gehorgan gedeutet wurde, hatte sich als ein enormes königliches Zepter der primärgeschlechtsorganischer Art herausgestellt. So unser Informant am königlichen Hofe.

Wir besuchten das glückliche Königspaar im Zuge eines kurzen Interviews. Hier die Statements Ihrer königlichen Majestäten.
"Ganz wie der Papa!", wiederholte der gerührte König mit Tränen der Freude in den Augen immer wieder: "Ganz wie der Papa!"
"Können wir ihn trotzdem Mira nennen?", fragte die sichtlich verstörte Königin, während sie die bereits gekauften rosa Baby-Kleidchen in einen großen gelben Sack steckte...

Und so steht es endlich fest, was da im königlichen Babybauch nun heranreift. Nur noch vier Monate und der junge - zur Zeit noch namenlose - Prinz wird das Licht dieser Welt erblicken. Da sich der königliche Hof über den Namen noch unein ist, sei das gemeine Volk dazu aufgerufen Namensvorschläge für den kommenden Regenten einzureichen. Als Dank winkt dem Gewinner dieses höchstwichtigen Preisausschreibens eine Stelle als persönlicher Berater ihrer Majestäten am königlichem Hofe.

Quelle: Das Königliche Amtsblatt von Ganjetia

www.ganje.de

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NüTZLICHE ERWEITERUNGEN FüR DEN FIREFOX

Hier eine Liste der Firefox-Plugins, die mein Online-Leben deutlich erleichtern. Vielleicht ist das eine oder andere Plugin dabei, das ihr noch nicht kennt und evtl. gebrauchen könnt. Wenn ich irgendwelche tollen Erweiterungen vergessen habe/nicht kenne, dann füllt euch frei diese in den Kommentaren zu erwähnen.
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ZEITREISEN

Zeitreisen, also das Reisen durch die Zeit - schon mal drüber nachgedacht? Ist so etwas wirklich möglich?
Ich habe da so eine eigene kleine Theorie zu diesem Thema. Keine Angst, ich werde euch weder mit abgedrehten Geschichten nerven, noch hochkomplizierte wissenschaftliche Vergleiche anstellen. Es werden in meiner Theorie keine fremdartigen Außerirdischen vorkommen. Auch werden Dinge wie Teilchenbeschleuniger und sonstige technische Raffinessen der fiktiven Art nicht angesprochen. Es sollten nur Gedankengänge angestoßen werden, der vielleicht irgendwann irgendjemanden auf eine Lösung bringen, woraufhin derjenige schlagkräftige Argumente vorbringt, die die Grundlage für Theorien darstellen, die unser aller Leben für immer verändern werden. Soviel zur Einleitung - und nun ab zum eigentlichen Thema. Weiterlesen weiterlesen

DER HIMMLISCHE FRIEDEN

In China gibt es kleine Menschen,
In Massen tummeln sie sich dort.
Natürlich gibt es da auch große,
Doch leben sie am andren Ort.
Sie sind nur wenige und doch,
Verbitten sie dem Land die Sprache.
Und wissen sich durchaus zu wehren
Im Sinne einer blut'gen Rache.
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