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NOCH EIN COOKIE?

"Bluuuup!", ganz langsam löste sich ein Mikrotropfen Spucke aus meinem Mund und schwebte zeitlupenhaft auf die Frau zu, mit der ich mich gerade unterhalten hatte. Ich stockte peinlich berührt und wartete auf die Reaktion von Gegenüber. Doch sie schien nichts zu bemerken. Hatte ich es mir nur eingebildet? Der Abend war noch jung und ich hatte bis jetzt keinen einzigen Tropfen Alkohol getrunken, also war es vielleicht die Müdigkeit? Schließlich hatte ich fast drei Stunden Autofahrt hinter mir, ein nicht zu unterschätzender Stressfaktor.
Ich versuchte das unterbrochene Gespräch wieder aufzunehmen, stellte aber erstaunt fest das es mir auf einmal sehr schwer fiel die gewollten Worte zu formulieren. Ich starrte hilflos auf meine gestikulierende Gesprächspartnerin, hatte aber plötzlich ein ernstes Problem dem Gespräch zu folgen. Ich nickte und hoffte inständig in der wabbeligen Tiefe meines benebelten Gehirnes, das diese Reaktion meinerseits angemessen wäre. Scheinbar hatte ich richtig gehandelt, denn sie nickte auch, lächelte und drehte sich um, um mit den anderen Anwesenden zu reden. Weiterlesen weiterlesen

ICH LIEBE DICH, MACH WEITER

15:30 Uhr. Er kam früher als sonst von der Arbeit nach Hause. Es kam nicht oft vor, doch morgen war ein Feiertag und der Chef machte seinen Angestellten auf diese Weise ein kleines Präsent. Er schaute sich im Wohnzimmer um und lächelte über das Chaos: Pullover, Hosen und andere Kleidungsstücke lagen im ganzen Zimmer verteilt. Eine Socke und ein Büstenhalter lagen auf dem Esstisch. Es war alles so, wie sie es gestern abends verlassen hatten, als sie sich nach dem leidenschaftlichen Lieben ins Bett begaben.
Sie war noch in der Firma, so beschloss er während des Wartens, etwas Ordnung zu schaffen. Er sammelte die Kleidungsstücke vom Boden und brachte diese zum Wäschekorb. Weiterlesen weiterlesen

DAS DUNKLE VERMäCHTNIS

Prolog

"Was soll ich nun antworten? Natürlich war ich dort. Ich sagte doch schon, er hatte mich eingeladen." Ich war es leid, mich immer wieder aufs Neue zu wiederholen und drehte meine Augen demonstrativ zu Seite.
Doch der Kommissar ließ nicht locker: "Oui, natürlich, das sagten Sie, Monsieur Berneau. Aber der Hotelpage sah keine andere Person außer Ihnen diese Suite betreten. Es gibt auch keine Spuren von einem Einbruch, alle Fenster sind fest verschlossen und unversehrt. Also, wer sollte Ihrer Meinung nach diese schreckliche Tat begangen haben?"
Nun war es wirklich genug! Ein Blick auf meine Armbanduhr verriet, dass die Befragung nun schon über eine Stunde dauerte. "Es reicht. Bitte stellen Sie mir einen Anwalt - ohne diesen werde ich kein weiteres Wort mehr sagen", entgegnete ich und ließ keinen Zweifel aufkommen, dass für mich das Verhör beendet war.
"Abführen!", der Ermittler schnippte entnervt mit seinen Fingern und zwei Gendarme, die sich scheinbar im Nebenraum, welcher getrennt durch einen großen Spiegel diesseits, aufhielten, traten ein.
Beidseitig flankiert marschierte ich wieder in Richtung Zelle, die mich bereits die Stunden zuvor beherbergte.
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CLASSBUILDER

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Erstellen von Klassen in Visual Basic 6 leicht gemacht. Smiley

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SHIPCONTROL

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Die Demo einer Grafikengine, welche die Steuerung eines Raumschiffs im Weltraum ermöglicht. (Steuerung mit den Pfeiltasten.)

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MEGATRADER

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Eine kleine einfache Wirtschaftssimulation in der Welt von Megaflight. Man klappert mit seinem Raumschiff einen Weltraumquadranten ab und handelt mit Gütern und Rohstoffen. Diese Demo demonstriert die Grundfeatures des Spiels. Schauen wir mal wie es weiter geht...

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BLUEMOON

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Eine schlichte Produktdemo meiner ersten 2D-Grafikengine. (Die Steuerung erfolgt mit den Pfeiltasten.)

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GRößENWAHN

Wolkenkratzer ragen auf, verschwinden in der Höhe,
Erzeugen dunkle Betonschluchten, Verstecke für das Böse.
Die Natur verdrängt, verbannt als Zimmerpflanze,
In einsamen Wohncontainern dahinvegetierend,
Dem Menschen gleichgesetzt.
Die Sonne ist verschwunden, nur graue Schleier über den Köpfen.
Am Boden verhüllt der Nebel Schmerzensschreie und tiefe Narben.
Verloren ist des Lebens Freude, vergessen ist der wahre Sinn.
Wir tun es einfach, doch wissen nicht warum.
Getragen von der Masse, vereint im Kollektiv,
Eilend durch die stumme Zeit, immer nur die Einbahnstraße.
Dem Trend folgend, bis zu den nahen Grenzen.
Der Abstieg folgt, hinein in die Schatten,
Früher oder später ist jeder dran.
Von seinem Gott verlassen, taumelnd, nach Halt suchend,
Das erste mal im Dasein individuell, verloren.

VERLOREN

Es geht der Weg an mir vorbei, egal wohin ich schaue.
Keine Ahnung was gerade ist, weiß nicht was die Zukunft bringt.
Um die Wahrheit zu sagen ist es mir auch vollkommen egal.
Es geht mir dreckig und das ist das Einzige was ich merke.
Ich fühle mich verloren und komm alleine nicht mehr raus.
Was sich um mich herum abspielt ist weit entrückt,
Nur unwirkliche Schatten streifen umher. Keiner beachtet mich.
Weiß einer von denen wie ich mich fühle?
Kann sich jemand in mich hineinversetzen?
Und würde es überhaupt einer tun wollen, wenn er meine Lage kennen würde?
Egal, die Zeit wird schon rumgehen, irgendwann ist es vorbei.
Die Ruhe nach der ich mich so sehne wird kommen und mich umhüllen.

NäCHTLICHEN UMARMUNGEN

Ich schließe meine Augen, entspanne meinen Körper,
Lass meine Sinne schweben und denke nicht an Wörter.
Ich fühle deine Nähe, die Wärme an meinem Bauch,
Umarme dich von hinter, es lichtet sich der Rauch.
Und die Gedanken tragen mich in längst vergang'ne Zeiten,
Die Bilder sausen durch den Kopf und ich lasse mich leiten.
Zurück zu den Momenten als wir zusammen lachten,
Zurück zu sternenklaren Nächten, die wir einst verbrachten,
Auf Schaukeln, und um uns herum war nur der dunkle Wald,
Umarmte ich dich auch von hinten, denn beiden war es kalt.
Wir spürten dass wir viel mehr waren, als nur gute Freunde,
Als stumme Zeugen uns'rer Nähe standen dort die Bäume.
Doch sollte es noch Tage dauern bis wir uns entdeckten,
Im Garten unterhalb der Festung, uns gegenseitig neckten.
Auch dort war die Umarmung, inmitten einer kalten Nacht,
Der Anstoß für die Liebe, die über dich jetzt wacht.
Monate sind nun vergangen, die schönsten in meinem Leben,
Ich hoff die Zeit wird niemals enden, denn ich hab viel zu geben.
Du bist schon lange eingeschlafen, es war ein harter Tag,
Dein schöner Kopf auf meiner Schulter, genau wie ich es mag.
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