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DAS DUNKLE VERMäCHTNIS

Prolog

"Was soll ich nun antworten? Natürlich war ich dort. Ich sagte doch schon, er hatte mich eingeladen." Ich war es leid, mich immer wieder aufs Neue zu wiederholen und drehte meine Augen demonstrativ zu Seite.
Doch der Kommissar ließ nicht locker: "Oui, natürlich, das sagten Sie, Monsieur Berneau. Aber der Hotelpage sah keine andere Person außer Ihnen diese Suite betreten. Es gibt auch keine Spuren von einem Einbruch, alle Fenster sind fest verschlossen und unversehrt. Also, wer sollte Ihrer Meinung nach diese schreckliche Tat begangen haben?"
Nun war es wirklich genug! Ein Blick auf meine Armbanduhr verriet, dass die Befragung nun schon über eine Stunde dauerte. "Es reicht. Bitte stellen Sie mir einen Anwalt - ohne diesen werde ich kein weiteres Wort mehr sagen", entgegnete ich und ließ keinen Zweifel aufkommen, dass für mich das Verhör beendet war.
"Abführen!", der Ermittler schnippte entnervt mit seinen Fingern und zwei Gendarme, die sich scheinbar im Nebenraum, welcher getrennt durch einen großen Spiegel diesseits, aufhielten, traten ein.
Beidseitig flankiert marschierte ich wieder in Richtung Zelle, die mich bereits die Stunden zuvor beherbergte.
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CLASSBUILDER

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Erstellen von Klassen in Visual Basic 6 leicht gemacht. Smiley

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SHIPCONTROL

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Die Demo einer Grafikengine, welche die Steuerung eines Raumschiffs im Weltraum ermöglicht. (Steuerung mit den Pfeiltasten.)

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MEGATRADER

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Eine kleine einfache Wirtschaftssimulation in der Welt von Megaflight. Man klappert mit seinem Raumschiff einen Weltraumquadranten ab und handelt mit Gütern und Rohstoffen. Diese Demo demonstriert die Grundfeatures des Spiels. Schauen wir mal wie es weiter geht...

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BLUEMOON

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Eine schlichte Produktdemo meiner ersten 2D-Grafikengine. (Die Steuerung erfolgt mit den Pfeiltasten.)

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GRößENWAHN

Wolkenkratzer ragen auf, verschwinden in der Höhe,
Erzeugen dunkle Betonschluchten, Verstecke für das Böse.
Die Natur verdrängt, verbannt als Zimmerpflanze,
In einsamen Wohncontainern dahinvegetierend,
Dem Menschen gleichgesetzt.
Die Sonne ist verschwunden, nur graue Schleier über den Köpfen.
Am Boden verhüllt der Nebel Schmerzensschreie und tiefe Narben.
Verloren ist des Lebens Freude, vergessen ist der wahre Sinn.
Wir tun es einfach, doch wissen nicht warum.
Getragen von der Masse, vereint im Kollektiv,
Eilend durch die stumme Zeit, immer nur die Einbahnstraße.
Dem Trend folgend, bis zu den nahen Grenzen.
Der Abstieg folgt, hinein in die Schatten,
Früher oder später ist jeder dran.
Von seinem Gott verlassen, taumelnd, nach Halt suchend,
Das erste mal im Dasein individuell, verloren.

VERLOREN

Es geht der Weg an mir vorbei, egal wohin ich schaue.
Keine Ahnung was gerade ist, weiß nicht was die Zukunft bringt.
Um die Wahrheit zu sagen ist es mir auch vollkommen egal.
Es geht mir dreckig und das ist das Einzige was ich merke.
Ich fühle mich verloren und komm alleine nicht mehr raus.
Was sich um mich herum abspielt ist weit entrückt,
Nur unwirkliche Schatten streifen umher. Keiner beachtet mich.
Weiß einer von denen wie ich mich fühle?
Kann sich jemand in mich hineinversetzen?
Und würde es überhaupt einer tun wollen, wenn er meine Lage kennen würde?
Egal, die Zeit wird schon rumgehen, irgendwann ist es vorbei.
Die Ruhe nach der ich mich so sehne wird kommen und mich umhüllen.

NäCHTLICHEN UMARMUNGEN

Ich schließe meine Augen, entspanne meinen Körper,
Lass meine Sinne schweben und denke nicht an Wörter.
Ich fühle deine Nähe, die Wärme an meinem Bauch,
Umarme dich von hinter, es lichtet sich der Rauch.
Und die Gedanken tragen mich in längst vergang'ne Zeiten,
Die Bilder sausen durch den Kopf und ich lasse mich leiten.
Zurück zu den Momenten als wir zusammen lachten,
Zurück zu sternenklaren Nächten, die wir einst verbrachten,
Auf Schaukeln, und um uns herum war nur der dunkle Wald,
Umarmte ich dich auch von hinten, denn beiden war es kalt.
Wir spürten dass wir viel mehr waren, als nur gute Freunde,
Als stumme Zeugen uns'rer Nähe standen dort die Bäume.
Doch sollte es noch Tage dauern bis wir uns entdeckten,
Im Garten unterhalb der Festung, uns gegenseitig neckten.
Auch dort war die Umarmung, inmitten einer kalten Nacht,
Der Anstoß für die Liebe, die über dich jetzt wacht.
Monate sind nun vergangen, die schönsten in meinem Leben,
Ich hoff die Zeit wird niemals enden, denn ich hab viel zu geben.
Du bist schon lange eingeschlafen, es war ein harter Tag,
Dein schöner Kopf auf meiner Schulter, genau wie ich es mag.

NUN IST WEIHNACHTEN VORBEI

Es ist wirklich komisch, man freut sich Monate lang auf die Adventszeit, schon im Sommer werden Pläne geschmiedet wie man die Tage vor dem Erscheinen des Christkindes gestaltet. Wir schwärmen von der einzigartigen Atmosphäre, freuen uns über den würzigen Duft der Tannebäume, den schweren Geruch der Kerzen und den süßen Geschmack des warmen Glühweines. Dann die längen Spaziergänge des Nächtens durch die hell beleuchtete Stadt. Sich durch die Menge am Marktplatz kämpfen um einzigartige Kunstwerke der anwesenden Händler zu bestaunen. Ganz zu schweigen von all den Leckereien wie gerösteten Mandeln, kandierten Äpfeln und meinem persönlichen Favoriten: den Rumkugeln. Grüppchenweise stehen die Menschen beieinander, wärmen sich anden heißen Getränken, reden und lachen. Pärchen verstecken sich zusammengekuschelt abseits und genießen mit glücklichen Gesichtern den sternenklaren Himmel…

Diese Liste kann unendlich weiter geführt werden. Doch egal wie unterschiedlich auch alle diese Punkte auf den ersten Blick sein mögen, alle haben eines gemeinsam: wir denken an diese Erlebnisse und Beobachtungen entweder vor oder nach dem Stattfinden dieser. Zum Zeitpunkt an dem man diese erlebt erkennt man die einzigartigen Momente leider kaum. Wir sind so beschäftigt mit unseren Vorbereitungen für die "Schöne Zeit", das wir in unserer Hast kein Auge für andere haben. Gestresst sprinten wir von einem Kaufhaus zum nächsten, suchen nach Geschenken oder zerbrechen uns den Kopf welches Essen am Heiligen Abend auf den Tisch kommt, welche Leute wir einladen… und plötzlich stellen wir erschrocken fest das etwas nicht klappt: Die Zeit oder das Geld reicht nicht aus um die ganzen Vorhaben auszuführen, wir bekommen unsere Liebsten nicht unter einen Hut usw. Dann ist die Enttäuschung bei einem selber groß. Nicht das wir in unserem Stress kurz innehalten und die Zeit genießen, machen wir den (nicht ganz) vollkommen Augenblick durch unsere Gier nach Perfektion komplett zu Nichte und stehen am Ende vollkommen niedergeschlagen da.

Schließlich sind die Feiertage vorbei. Wir nehmen uns vor es das nächste Jahr besser zu machen. Leider kommt es wieder anders und so drehen wir uns immer wieder im Kreis und lernen nichts aus unseren Fehlern.

INTERRAIL 2001

Hier mein Interrail 2001-Tagebuch. Ich habe kaum Korrekturen durchgeführt. Wenn ihr also Rechtschreib- oder Satzbaufehler findet, habt bitte Nachsicht, es wurde alles schnell und zum Teil an wirklich unschreibwürdigen Orten geschrieben... Smiley

Interrail Karte Weiterlesen weiterlesen
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