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EIN KLEINER WEIßER HASE MIT DEM NAMEN NABAZTAG

Nabaztag Lian ist nun 2,5 Jahre alt und es wurde langsam Zeit für ein Haustier. Warum? Weil Psychologen der Meinung sind, dass Kinder mit Hilfe eines Haustieres Verantwortungsgefühl entwickeln usw. usf.
Bei Tieren ist die Garantie (und die Gewährleistung erst recht) sehr beschränkt. Auch die Reparabilität ist, naja, milde ausgedrückt: nicht existent. Außerdem brauchen die (meist) vierbeinigen Flohwirte regelmäßig Nahrung und Pflege. Dies sind alles Dinge, die sich nur schwer mit den Ansichten eines ITlers aus dem 21 Jahrhundert vertragen.
Lange Rede, kurzer Sinn, die Wahl viel auf einen kleinen weißen Hasen mit dem Namen Nabaztag. Diese Kreatur ist mechanisch, kann die Ohren drehen, viele tolle Lichteffekte erzeugen, E-Mails/SMS/Textnachrichten vorlesen, Twitter/Facebook anbinden, Web-Radio/MP3 abspielen, Wecker sein, Zeit gesteuerte Events auslösen uvm. Außerdem gibt es eine kleine simple API, mit der Entwickler alle möglichen Funktionen des Tieres ansteuern können. Kommunizieren kann das Pelz lose Tierchen per WLAN, RFID, Microfon und Lichtzeichen.
Geliebäugelt hatte ich mit dem digitalen Freund bereits vor über zwei Jahren, durch das Kind hatte ich nun eine Legitimation für den Kauf (geniale Pläne brauchen eben ihre Zeit... Smiley).

Nabaztag
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FTPGALLERY2

download v0.1

ftpGallery2 ist eine kleine Bildergalerie, die Ordner im Dateisystem durchforstet und die Bilder darin darstellt. Zusätzlich werden die Bilder bei Bedarf verkleinert und Thumbnails erstellt (achtet auf die entsprechenden Benutzerrechte im Ordner "cache"). Des Weiteren ist eine Lightbox integriert (Slimbox). Außerdem werden Suchmaschinen freundlichen URLs generiert. Eine Adminoberfläche ist nicht vorhanden, Inhalte werden direkt im Filesystem gepflegt (FTP, WebDAV...).
Alles in einem ist ftpGallery2 eine schlanke Fotogalerie ohne viel Schnickschnack: Einstellungen anpassen, hochladen, freuen. Smiley

Wichtig: ftpGallery2 ist keine Weiterentwicklung von ftpGallery.

ftpGallery2 screenshot
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KNIGHTS OF THE TEMPLE 2 BENöTIGT 133 GB!

Ich habe vor einigen Tagen meine Festplatte aufgeräumt, dabei ist mir ein ganz "besonderer" Speicherfresser aufgefallen: Knights of the Temple 2 hält mit angeblich 133 GB garantiert den Weltrekord in der Welt der Spiele... Smiley

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DEUS EX 2: INVISIBLE WAR

Und weiter geht es im fröhlichen Spielestapel. Diesmal mit Deus Ex 2: Invisible War...

Deus Ex 2: Invisible War

Das Spiel ist bereits über sieben Jahre alt. Genau so lange liegt es schon bei mir herum. Ich hatte es zwar einige Male installiert, aber nie über das Einführungslevel hinaus gespielt. Rückblickend betrachtet ist es eigentlich nicht zu erklären, denn beides - das SciFi-Szenarion und das Gerne - sind meine persönlichen Favoriten. Es scheint so, als ob ich das Spielvergnügen solange wie nur möglich hinaus zögern wollte und mir das Spiel für einen ganz besonderen Abend aufheben wollte. Fast wie bei einer guten Flasche Wein. Smiley Weiterlesen weiterlesen

KANE & LYNCH: DEAD MEN

Ich kaufe mir gerne Computerspiele, die ich dann auf einen großen Stapel lege und wenn ich mal Zeit finde, mich damit näher beschäftige. Manche Spiele liegen Monate und Jahre dort, bis ich mich entsprechend durchgrabe. Kürzlich fand ich Kane & Lynch: Dead Men darin...

Kane & Lynch: Dead Men

Kane & Lynch: Dead Men habe ich mir als Vorbereitung zum soeben erschienenen zweiten Teil, Kane & Lynch: Dog Days, vorgenommen. Die Kritiken zum Spiel gehen weit auseinander. Bemängelt wird z. B. die kurze Spielzeit; dem stimme ich 100%ig zu. Nach zwei Abenden (geschätzt 12 Stunden) war ich mit dem Spiel durch. Bedenkt man andere Spiele, die mit 200 Stunden Spielzeit aufwarten, sind 12 Stunden nicht gerade viel. Doch diese Zeit hatte sich absolut gelohnt. Klar, die Story wird etwas holprig und abgehackt erzählt, doch der Spielspaß erreichte absolutes Höchstlevel. Abwechslungsreiche Szenarios, rücksichtslose Charaktere und gnadenlose Action. Das oft benannte Problem mit ungenauen Steuerung konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen - ganz im Gegenteil. Weiterlesen weiterlesen

FREIHEIT

Jens kam am Hauptbahnhof in Zürich an. Freiheit! Endlich war er unterwegs. Gerade mal drei Tage war es her, als er und seine Klassenkameraden während einer feierlichen Zeremonie ihre Abiturzeugnisse erhalten hatten. Dreizehn Jahre geistiger Schinderei fanden ein abruptes Ende. Auf einmal war man frei. Frei von Lernzwängen. Frei vom täglichen Trott. Vor allem die letzten beiden Jahre waren für Jens, der nie ein besonders guter Schüler war, Stress pur. Während andere die Sommer im Freibad verbrachten, saß er in seinem Zimmer und büffelte Mathe, Geschichte, Latein - alles Dinge, die ihm weder Spaß machten, noch besonders leicht fielen. Doch nicht desto trotz hatte er es geschafft. Die nächste Stufe in seinem Lebenslauf, Studium oder eine Ausbildung, konnte warten. Er wusste ohnehin nicht, in welche Richtung er sich weiter entwickeln sollte. Auch hier war er anders als seine Freunde, die sich schon seit längerem entschiede nund an den entsprechenden Fakultäten eingeschrieben, bzw. sich um Ausbildungsstellen beworben hatten. Vielleicht würde die anstehende Reise ihn bei dieser wichtigen Entscheidung voran bringen. Hoffentlich würde ihn sein zweimonatiger Trip durch Europa reifen lassen und die Entfernung von Zuhause eine differenziertere Sicht auf die Dinge erlauben. Weiterlesen weiterlesen

AUF DER WALDLICHTUNG

Es war einmal ein großer staatlicher Baum. Um genauer zu sein, handelte es ich hierbei um einen Eichenbaum - und dieser war bereits mehrere Hunderte Jahre alt. Er war der älteste Baum im ganzen Wald und stand majestätisch aufgerichtet inmitten einer großen Lichtung. Manche einer behauptete, der Baum stünde hier schon lange bevor das ganze Land um ihn herum zu einem Wald heranwuchs.
Alle Tiere des Waldes mochten den lieben, weisen Baum. Einmal im Monat, zum Vollmond, versammelten sich alle Kreaturen des Waldes um den Baum herum und feierte ein Fest. Sie lachten, musizierten und waren alle sehr fröhlich. An diesem einem Abend waren alle Tiere Freunde. Der Hase lud den Wolf zu einem Tänzchen ein. Die Maus ritt vergnügt auf der Wildkatze und der Grashüpfer spiele furchtlos auf seiner Violine, während die Eule im Takt uhute.
Auf diesen besonderen Tag freute sich der große Baum immer. Er wiegte sich langsam zu den Klängen der Musik, raschelte mit seinen Blättern im Wind und summte zufrieden vor sich hin. Weiterlesen weiterlesen

COMPUTERSPIELEN RICHTIG GEMACHT

Ich hatte gestern mal zwei PC-Spiele geholt. Während der Installation blätterte ich ein wenig in den Anleitungen und las dabei folgende "Vorsichtsmaßnahmen während der Benutzung":
  1. Stellen Sie sich nicht zu nahe an den Bildschirm.
  2. Spielen Sie das Computerspiel vorzugsweise auf einem kleinen Bildschirm.
  3. Spielen Sie nicht, wenn Sie müde sind oder wenig geschlafen haben.
  4. Spielen Sie in einem gut beleuchteten Raum.
  5. Legen Sie beim Spielen stündlich eine Pause von 10 bis 15 Minuten ein.

Puh, da hatte ich die letzten zwanzig Jahre absolut alles falsch gemacht! Irgendwie klingen diese fünf Punkte nicht gerade spaßfördernd. Ich hatte es in der Vergangenheit eher so gehandhabt:
  1. Je näher am Bildschirm, desto mehr "mittendrin" fühlt man sich (50 cm sind mehr als ausreichend).
  2. Je größer der Bildschirm, desto mehr Spaß hat man mit dem Spiel (vielleicht hätte ich meinen PC aber doch lieber am GameGear anschließen sollen).
  3. Ich spiele BIS ich so müde bin, dass ich mich mit den letzten Kraftreserven gerade noch kriechend ins Bett schleppen kann.
  4. Wahrscheinlich sollte ich Resident Evil bei hellem Sonnenschein spielen. Dies fördert sicherlich die düstere Atmosphäre und zur Not habe ich ja auch deutlich weniger Angst inmitten einer blutdüsternden Zombiemeute, wenn draußen vor dem Fenstern fröhliches Vogelgezwitscher zu vernehmen ist.
  5. Ob der Endboss Verständnis zeigt, wenn ich mitten im Schlag auf meine Armbanduhr schaue, feststelle dass schon wieder eine Stunde rum ist und höflichst einen Spielstopp von 10 bis 15 Minuten erbitte?

Zusammengefasst verlangt die Spiel-Anleitung von mir alles zu unterlassen was den Spiel-Spaß fördern könnte, oder?

DER PHILOSOPH

Der Philosoph, der Philosoph, alleine was er stets versoff,
Das hätt in anderen Kulturen gereicht für Autos, Haus und Huren.
Doch dies, bemerkte er bei Zeiten, würd nicht die Horizonte weiten.
Es schränkt den Geist wohl eher ein, hät man zu viel bei sich daheim.
Drum liebe Dinge, die vergehen. Die nicht im Keller staubig stehen.
So nutze alles frei und wild, behalt im Geiste stets ein Bild.
Denn viel mehr kannst du eh nicht tragen, ohne auf ewig zu verzagen.

DAS ERBE

George Burton saß alleine in einem Sechser-Abteil eines Schnellzuges nach Berlin und grübelte. Unglaublich, einfach unglaublich, dachte er und schüttelte sicherlich schon zu hundertsten Mal an diesem Tag seinen Kopf. Wie schnell sich der Mensch doch an neue Gegebenheiten anpassen kann. Es kam ihm vor als ob schon Wochen vergangen waren, dabei saß er erst gestern Abend beim Dr. Frank von Weilen, einem sympathischen grauhaarigen Notar im fortgeschrittenen Alter im Büro und hörte eher erstaunt als erfreut dem langatmigen Monolog zu.
"... Möchten Se das Erbe antreten?", beendete Dr. von Weilen seine gestrigen Ausführungen. Weiterlesen weiterlesen
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