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MEGATRADER

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Eine kleine einfache Wirtschaftssimulation in der Welt von Megaflight. Man klappert mit seinem Raumschiff einen Weltraumquadranten ab und handelt mit Gütern und Rohstoffen. Diese Demo demonstriert die Grundfeatures des Spiels. Schauen wir mal wie es weiter geht...

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BLUEMOON

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Eine schlichte Produktdemo meiner ersten 2D-Grafikengine. (Die Steuerung erfolgt mit den Pfeiltasten.)

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GRößENWAHN

Wolkenkratzer ragen auf, verschwinden in der Höhe,
Erzeugen dunkle Betonschluchten, Verstecke für das Böse.
Die Natur verdrängt, verbannt als Zimmerpflanze,
In einsamen Wohncontainern dahinvegetierend,
Dem Menschen gleichgesetzt.
Die Sonne ist verschwunden, nur graue Schleier über den Köpfen.
Am Boden verhüllt der Nebel Schmerzensschreie und tiefe Narben.
Verloren ist des Lebens Freude, vergessen ist der wahre Sinn.
Wir tun es einfach, doch wissen nicht warum.
Getragen von der Masse, vereint im Kollektiv,
Eilend durch die stumme Zeit, immer nur die Einbahnstraße.
Dem Trend folgend, bis zu den nahen Grenzen.
Der Abstieg folgt, hinein in die Schatten,
Früher oder später ist jeder dran.
Von seinem Gott verlassen, taumelnd, nach Halt suchend,
Das erste mal im Dasein individuell, verloren.

VERLOREN

Es geht der Weg an mir vorbei, egal wohin ich schaue.
Keine Ahnung was gerade ist, weiß nicht was die Zukunft bringt.
Um die Wahrheit zu sagen ist es mir auch vollkommen egal.
Es geht mir dreckig und das ist das Einzige was ich merke.
Ich fühle mich verloren und komm alleine nicht mehr raus.
Was sich um mich herum abspielt ist weit entrückt,
Nur unwirkliche Schatten streifen umher. Keiner beachtet mich.
Weiß einer von denen wie ich mich fühle?
Kann sich jemand in mich hineinversetzen?
Und würde es überhaupt einer tun wollen, wenn er meine Lage kennen würde?
Egal, die Zeit wird schon rumgehen, irgendwann ist es vorbei.
Die Ruhe nach der ich mich so sehne wird kommen und mich umhüllen.

NäCHTLICHEN UMARMUNGEN

Ich schließe meine Augen, entspanne meinen Körper,
Lass meine Sinne schweben und denke nicht an Wörter.
Ich fühle deine Nähe, die Wärme an meinem Bauch,
Umarme dich von hinter, es lichtet sich der Rauch.
Und die Gedanken tragen mich in längst vergang'ne Zeiten,
Die Bilder sausen durch den Kopf und ich lasse mich leiten.
Zurück zu den Momenten als wir zusammen lachten,
Zurück zu sternenklaren Nächten, die wir einst verbrachten,
Auf Schaukeln, und um uns herum war nur der dunkle Wald,
Umarmte ich dich auch von hinten, denn beiden war es kalt.
Wir spürten dass wir viel mehr waren, als nur gute Freunde,
Als stumme Zeugen uns'rer Nähe standen dort die Bäume.
Doch sollte es noch Tage dauern bis wir uns entdeckten,
Im Garten unterhalb der Festung, uns gegenseitig neckten.
Auch dort war die Umarmung, inmitten einer kalten Nacht,
Der Anstoß für die Liebe, die über dich jetzt wacht.
Monate sind nun vergangen, die schönsten in meinem Leben,
Ich hoff die Zeit wird niemals enden, denn ich hab viel zu geben.
Du bist schon lange eingeschlafen, es war ein harter Tag,
Dein schöner Kopf auf meiner Schulter, genau wie ich es mag.

NUN IST WEIHNACHTEN VORBEI

Es ist wirklich komisch, man freut sich Monate lang auf die Adventszeit, schon im Sommer werden Pläne geschmiedet wie man die Tage vor dem Erscheinen des Christkindes gestaltet. Wir schwärmen von der einzigartigen Atmosphäre, freuen uns über den würzigen Duft der Tannebäume, den schweren Geruch der Kerzen und den süßen Geschmack des warmen Glühweines. Dann die längen Spaziergänge des Nächtens durch die hell beleuchtete Stadt. Sich durch die Menge am Marktplatz kämpfen um einzigartige Kunstwerke der anwesenden Händler zu bestaunen. Ganz zu schweigen von all den Leckereien wie gerösteten Mandeln, kandierten Äpfeln und meinem persönlichen Favoriten: den Rumkugeln. Grüppchenweise stehen die Menschen beieinander, wärmen sich anden heißen Getränken, reden und lachen. Pärchen verstecken sich zusammengekuschelt abseits und genießen mit glücklichen Gesichtern den sternenklaren Himmel…

Diese Liste kann unendlich weiter geführt werden. Doch egal wie unterschiedlich auch alle diese Punkte auf den ersten Blick sein mögen, alle haben eines gemeinsam: wir denken an diese Erlebnisse und Beobachtungen entweder vor oder nach dem Stattfinden dieser. Zum Zeitpunkt an dem man diese erlebt erkennt man die einzigartigen Momente leider kaum. Wir sind so beschäftigt mit unseren Vorbereitungen für die "Schöne Zeit", das wir in unserer Hast kein Auge für andere haben. Gestresst sprinten wir von einem Kaufhaus zum nächsten, suchen nach Geschenken oder zerbrechen uns den Kopf welches Essen am Heiligen Abend auf den Tisch kommt, welche Leute wir einladen… und plötzlich stellen wir erschrocken fest das etwas nicht klappt: Die Zeit oder das Geld reicht nicht aus um die ganzen Vorhaben auszuführen, wir bekommen unsere Liebsten nicht unter einen Hut usw. Dann ist die Enttäuschung bei einem selber groß. Nicht das wir in unserem Stress kurz innehalten und die Zeit genießen, machen wir den (nicht ganz) vollkommen Augenblick durch unsere Gier nach Perfektion komplett zu Nichte und stehen am Ende vollkommen niedergeschlagen da.

Schließlich sind die Feiertage vorbei. Wir nehmen uns vor es das nächste Jahr besser zu machen. Leider kommt es wieder anders und so drehen wir uns immer wieder im Kreis und lernen nichts aus unseren Fehlern.

INTERRAIL 2001

Hier mein Interrail 2001-Tagebuch. Ich habe kaum Korrekturen durchgeführt. Wenn ihr also Rechtschreib- oder Satzbaufehler findet, habt bitte Nachsicht, es wurde alles schnell und zum Teil an wirklich unschreibwürdigen Orten geschrieben... Smiley

Interrail Karte Weiterlesen weiterlesen

DER TAPFERE GUMM

. . .

Plötzlich nahm Jared eine Bewegung hinter dem niedrigen Gitter wahr. Ganz versunken in seinen Gedanken, schreckte er auf und bemerkte einen dunklen Schatten vor sich, auf der anderen Seite des Gitters. Als sich seine Augen langsam wieder an das grelle Licht gewöhnten, blickte er wie hypnotisiert in das schreckliche Antlitz eines Wächters.
Kleine, leuchtendrote Augen durchdrangen fordernd den kleinen Gumm. Den runden, behaarten Kopf umgaben unzählige kleine Hörner. Gleich unter den Augenschlitzen ragten riesige Hauer heraus. Vervollständigt wurde das grausige Gebilde von einem hervorstechenden Gebiss. Weiterlesen weiterlesen

TRäUMEN ELEFANTEN?

Mitten in der Nacht. Ich liege da, meine Augen fest geschlossen. Plötzlich, unweit von meinem Bett ein Rascheln. Daraufhin ein tiefes Schnauben. Ich öffne langsam meine Augen und sehe mir gegenüber - von dem einfallenden Licht der Straßenlaterne schwach beleuchtet - einen grünen Elefanten. Möglicherweise ist seine Farbe auch blau, ich kann es nicht genau sagen, denn in der Nacht werden Farben bekanntlich verfälscht.
Ohne mich zu erschrecken richte ich mich langsam auf. Ich weiß genau das dies nur ein Traum ist, darum brauche ich mich nicht zu fürchten. "Hallo!", sage ich.
"Hallo!", antwortet mir das Tier.
Einige Momente verstreichen.
"Wie geht es dir?", ergreift diesmal der Elefant das Wort.
Lächelnd gebe ich folgendes zu Wor,: "Abgesehen davon, das sich gerade ein drei Meter großer Elefant im meinem Zimmer befindet, eigentlich ganz gut."
"Hast du denn gar keine Angst?", fragt mich das Koloss.
"Angst?", ich wiederhole dieses Wort nachdenklich, "Warum sollte ich mich in meinem eigenen Traum fürchten?"
Der Vierbeiner hebt seinen Rüssel und trötet belustigt, "Wer sagt denn das es dein Traum ist?"
Ich schaue mich zögernd um und blickte den Elefanten erneut an. "Dort, an der Wand steht mein Schreibtisch, du lehnst gerade an meinem Schrank und ich liege in meinem Bett. Darüber hinaus befinden wir uns beide in meinem Zimmer. Also was soll dagegen sprechen, das es mein Traum ist?"
Erneut schnaubt das Tier, diesmal aber etwas irritierter. Es dreht den Kopf erst nach links, dann nach rechts und seine Augen blicken durch die Wände meines Zimmers in die Ferne.
Schließlich guckt der Elefant wieder auf mich. "Wenn ich mich umschaue, dann sehe ich links von mir hohe Palmen, rechts von mir meine schlafende Herde und du sitzt genau in dem kleinen Tümpel, der diese Oase am Leben erhält."
Nun war es an mir zu staunen.
Einige Zeit spricht keiner von uns. Auf einmal schießt mir ein Gedanke durch den Kopf, "Glaubst du das zwei Schlafende sich in der Traumwelt begegnen können?"
Die Antwort lässt lange auf sich warten. Doch schließlich blickt der Riese mich ein letztes mal an und sagt,"Ich bin nur ein Tier. Ich kann auf solche Fragen nicht antworten, geschweige denn mit dir reden..."
Ich sitze alleine in der Stille meines Zimmers und die Straßenlaterne beleuchtet durch das offene Fenster den leeren Raum.

DER WEG IN DIE SCHATTEN

Er blinzelte einen Moment lang bis sich seine Augen langsam an das helle Licht gewöhnten. In seinem Kopf summte es, als ob tausend Wespen sich dort ein neues Nest bauten und ein dumpfer pochender Schmerz zog sich von der Hüfte hinab bis zu den Knien. Seine Unterschenkel und die Füße spürte er nicht mehr. Er lag auf dem Rücken, die grelle Sonne blendete ihn durch die verglaste Hausfront. Eine einzelne Taube gurrte auf dem äußeren Fenstersims und betrachtete ihn voller Interesse durch die zerbrochene Glasscheibe. Hinter ihr, der fast perfekte strahlendblauen Himmel. Nur einige abgerissene Wolkenfetzen befleckten die saubere Farbe. Er drehte seinen Kopf, weg vom Fenster, und versuchte sich ein Bild von seinem aktuellen Standort zu machen. Weiterlesen weiterlesen
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