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FRAGEN

An Winter- und an Sommertagen
Gepflege ich mich selbst zu fragen,
Ist dies das Leben, das ich wollte?
Erreichte ich all das, was ich erreichen sollte?
Gab ich das Beste hier und nun?
War ich gen die Versuchungen immun,
Die draußen in den dunklen Ecken
Sich sinnlich ihre Finger lecken
Und lässig mit den Brüsten wippen,
Befeuchten züngelnd ihre Lippen?
Die Antwort auf all das zu finden,
Mag kaum der Ungewissheit Schmerzen lindern.
Denn es ist so: was man auch tut
Fließt dennoch ständig reichlich Blut.

DIE LIEBE IM STILLEN

Ich mag es nicht zeigen,
Ich mag es nicht sprechen.
Ich kann es nicht nennen.
Es würde mich brechen,
Würd ich es verraten
Und groß zelebrieren,
Würd ich all die lieblichen Schmerzen verlieren.
Es würde sich ärgern
Und würd mich verlassen.
Dann würde ich weinen
Und mich selber hassen.
Doch es wär zu spät
Und es wäre verschwunden,
Ich wär dann allein, voller Narben und Wunden.
Daher muss ich es pflegen,
Mit Leben beschützen.
Muss es wiegen und streicheln,
Muss es hegen und putzen.
Denn was mag mir noch bleiben
Und was mich begleiten,
Als Liebe im Stillen durch ewige Zeiten?

AUTOBIOGRAPHIE VON DANIEL LANGE

Hier die Autobiographie meines Opas mütterlicherseits. Eigentlich wollte ich den Text schon lange online stellen, kam aber bis jetzt irgendwie nicht dazu. Nun ist er online, ungekürzt und unverblümt. Viel Spaß beim Lesen.
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IMMER DAS GLEICHE

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es vor einigen Jahren bei mir im Arbeitszimmer ausgesehen hatte: 4-5 PCs standen überall herum und verrichteten mehr oder weniger sinnvolle Tätigkeiten. Auch in den Schränken und Abstellkammern stapelten sich ausrangierte PCs und hofften auf baldige Aufgaben.
Heute ist es auch nicht viel anders: Die Computer werden zwar immer kleiner und leistungsstärker, doch deren Anzahl nimmt irgendwie nicht ab... Smiley

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LEICHENSTARRE

Die Leute würden sagen Lina Amsen wäre eine erfolgreiche Geschäftsfrau - und mit dieser Aussage hätten sie absolut recht. Den mit ihren fünfunddreißig Jahren leitete Lina eine eigene Bankfiliale und "befehligte" eine Truppe von gut einem Dutzend Angestellter. In ihren Kontaktdatenbanken befanden sich abertausende Daten von zahlungskräftigen Kunden und einflußreichen Geschäftspartnern. Viele dieser Kontakte waren bekannte Persönlichkeiten und unterstützten Lina auf ihrem Weg nach oben. Andere wiederum waren nur flüchtige Bekanntschaften, die kaum eine Auswirkung auf ihren beruflichen Werdegang hatten. Doch auch wenn sie all diese Leute kannte, beschränkten sich diese Kontakte ausschließlich auf das rein Geschäftliche - an dieser Stelle vermochte Lina strikt zu trennen. Linas Privatleben, wenn man ihr Privatleben überhaupt als solches bezeichnen durfte, war eher von bescheidenen Freundesbeständen geprägt. Elf bis zwölf Stunden täglicher Arbeit forderten Linas ganze Energie und so war an Freizeit gar nicht zu denken. Auch die Wochenenden waren regelmäßig mit geschäftlichen Verpflichtungen ausgefüllt. Weiterlesen weiterlesen

VIEL NEUES GAB'S IM JULI...

Der letzte Monat war recht turbulent und sehr arbeitsintensiv. Nicht nur, dass ich am 07.07.07 dreißig wurde, auch ein Jobwechsel fand diesen Monat statt. Nach langen Irrfahrten durch die Berufswelt, fand ich endlich zur Programmierung und konnte so eines meiner Hobbys zum Beruf machen.

Außerdem haben Malerarbeiter, die die Außenwand unseres Hauses neu verputzen sollten, mit ihrem Baugerüst unsere Satschüssel so dicht abgeschottet, dass wir nun seit drei Wochen keinen Fernsehempfang mehr haben. Die Sonja nahm dies anfangs ganz tapfer hin, doch nun gehen ihr langsam die DVD-Filme aus und sie wird merklich unruhig. Da sich meine Fernsehbegeisterung sowieso eher in Grenzen hält, hatte ich kein Problem mit dieser kleinen "Katastrophe", im Gegenteil so ein Gerüst am Haus kann auch eine Menge (Kletter-)Spaß bieten.

Und nun genug vorgeplänkert, hier die allerwichtigste Neuigkeit: Andi wird Papi! Smiley
Richtig gehört, wenn alles nach Plan läuft, darf ich ab ende Januar meinem Erstgeborenen / meiner Erstgeborenen väterliche Weißheiten in die kleinen Öhrchen flüstern und Nachts volle Windeln im Nachbarsgarten vergraben.

Hier ein paar Bilder zu den Ereignissen des letzten Monats.

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THE DEUTSCHE WIRTSCHAFT NEEDS YOU!

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"ANDI! ANDI!", rief eine geheimnisvolle Stimme aus einer undefinierbaren Richtung. Erst sträubte ich mich mit aller Kraft dagegen, doch nach zwei bis drei Stunden gab ich endlich auf und öffnete meine Augen. Ich wischte den Nachtsabber aus meinen Mundwinkeln und setzte mich im Bett auf. Die Wecker zeigte 03:12 Uhr und draußen war es verständlicherweise noch stockdunkel. Ich sah mich um und versuchte die Quelle des mysteriösen Rufes zu orten. Mein erster Verdacht viel auf die Sonja, die friedlich neben mir schlummerte. Doch egal wie sehr ich versuchte aus ihrem Schnarchen meinen Namen rauszuhören, es gelang mir einfach nicht. Nein, die Stimme musste eines anderen Ursprungs sein. Ich horchte angestrengt hin, doch nichts außergewöhnliches drang zu meinen Ohren durch.
Plötzlich hörte ich ganz schwach eine gedämpfte Stimme: "Alter, ich glaube er ist wach." Daraufhin erklang ein dumpfes Geräusch - so, als ob irgendjemand seinen Kopf an einem Holzelement angestoßen hatte - und eine verschlafene zweite Stimme stieß erst einen schmerzbedingten Fluch aus und fragte dann verärgert: "Hä?!" Weiterlesen weiterlesen

OMAS ERSCHEINUNG

Eines Tages besuchte ich meine Großmutter. Aus unerfindlichen Gründen fiel unser Gespräch auf das Thema Geister und Gespenster und ich fragte meine Großmutter ob sie denn an diese Art von Erscheinungen glaube. Zu meiner Überraschung erhielt ich von ihr ein eindeutiges "Ja" - und dies ganz ohne Zögern und Umherschweifen. Sie sprach dieses "Ja" so voller Überzeugungskraft aus, dass ich die möglichen, schon tief in meinem Inneren vorbereiteten Kommentare ironischer Art, blitzschnell für nichtig erklären müsste um vor mir selber nicht als lächerlicher Narr dastehen zu wollen. Weiterlesen weiterlesen

IGEL IM GARTEN

Irgendwie verfolgt mich das Igelvolk in letzter Zeit... Neulich im Garten meiner Eltern ist ein Foto entstanden, welches ich euch auf keinen Fall vorenthalten möchte. Darf ich vorstellen: Igel - Welt, Welt - Igel.

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DIE EVA

Die Eva, eine echte Evastochter,
War prächtiger Erscheinung gar.
Sie aß viel Obst und trieb sich sportlich.
Meist ritlinks auf 'nem reichen Zar.
Nun ja, mag einer von euch denken,
Kann sie doch treiben was sie mag.
Wohl wahr, doch bleibt noch zu erwähnen,
Trieb sie's gebürtig in Irak.
Wie's weiter ging ist leicht zu ahnen,
Man holte aus und schlug sie tot,
Wenn nicht da kämen massig Amis
Und halfen ihr in ihrer Not.
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