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ALLES NEUE WIEDER NEU

Von den neuen Stunt-Inlinern habe ich ja kürzlich berichtet. Vor einigen Tagen war ich in der Stadt und sehe wieder Inliner im Angebot. Diesmal in schickem Rot-Weiß und nicht im ewigen Standartgrau. Da konnte ich natürlich nicht wiederstehen und holte mir die nächste Stufe der Inlinerevolution: K2 Nemesis UFS, die ultimativen Agressive-Stunt-Inliner.

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Auch beim neuen Rechner gibt es Ersatz. Der alte Neue war zwar schön, doch leider bin ich wieder auf den Geschmack von Computerspielen gekommen und da war der Barebone nicht so der Bringer. Außerdem gab es bei einer CPU-Bestellung über Ebay einige glückliche Missverständnisse, doch da werde ich demnächst drüber berichten...
Und so steht hier nun ein P4-3,2 GHz (auf 4 GHz getaktet) mit 1 GB Kingston HyperX Ram (weitere 1 GB folgen), mit 700 GB HDD (sollte für die nächste Zeit reichen Smiley) und einer ATI X800GT AllInWonder mit 256 MB.

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The Elder Scrolls Oblivion läuft zwar immer noch nicht auf voller Grafikpracht, doch nun schaut es deutlich schicker aus.
Der kleine Barebone kommt entweder ins Wohnzimmer als Multimedia Center oder wird wieder abgestoßen – da bin ich mir noch nicht sicher.

EIN KLEINER IGEL KOMMT DES WEGES

Gestern waren wir mit einem Bekannten unten im Ringpark um bei (endlich) gutem Wetter ganz entspannt einige Veltins V+ zu zischen. Als wir dann unten auf einer Bank sitzen, zeigt der Bekannte auf den Fußgänger-/Fahrradweg. Ich drehe mich um und sehe wie ein kleiner Igel (10 cm) dort entlang watscheln. Wir haben ihn einige Minuten aus der Ferne beobachtet. Der Igel ließ sich von den Fußgängern überhaupt nicht stören und torkelte gemütlich hin und her. Da Igel nachtaktive Tiere sind, war es eh schon ungewöhnlich einen solchen am helligten Tag zu sehen, doch dieser Igel benahm sich schon fast übertrieben zutraulich, bewegte sich immer langsamer und blieb schließlich fast ruhig am Wegesrand liegen.

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Erst dachten wir: Der wird schon wissen was er tut, doch nach einiger Zeit wurden wir doch skeptisch und gingen rüber um uns die Sache genauer an zu sehen. Als wir den Igel gehoben haben, hat sich dieser weder zusammengerollt, noch anderweitig abwehrend auf uns reagiert. Das Tier hatte einige Zecken am Körper und wurde zum Teil mit einer breiigen Masse bedeckt.
Unsere Sorge wuchst. Also haben wir Beer wieder eingepackt, sind heim gelaufen, Auto geholt und sind zum Tierheim gedüst.
Dort angekommen, erfuhren wir, dass das Tier scheinbar die Mutter verloren hatte und auf Grund der Strapazen und Nahrungsmangel nun ziemlich mitgenommen war. Die breiige Maße um das Tier waren Tausende Fliegeneier und wenn diese demnächst schlüpfen, werden sie das Igelbaby bei lebendigem Leib fressen. Im Tierheim wurden die riesigen Zecken entfernt. Wir sollten das Baby von den Fliegeneiern befreien, die Flöhe mit Anti-Flo-Pulver vertreiben und es ,mit Katzenkinderaufzuchtmilch füttern. Wenn das geschwächte Tier die Nacht überleben würde, sollte wir es am nächsten Morgen zum Tierarzt bringen und eine Aufbauspritze geben lassen.
Also sind wir heim, haben einen Stunde lang das Tier gesäubert, gefüttert und dann in einen mit Stoff ausgelegten Karton zum Ausruhen gelegt. Sofort hat sich das Baby eingerollt und ist eingeschlafen. Das war um ca. 19 Uhr.

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Ab da an, bis zum nächsten Morgen um 7 Uhr, hieß es dann alle 1-2 Stunden nach dem Tier sehen: ob es noch atmet, ob es noch schläft, ob es vielleicht fressen möchte, um eine Wärmeflasche zu machen. Und glücklicherweise hat der Egel geatmet, lange geschlafen und viele kleine grüße Häufchen gemacht. Vier mal musste ich in dieser Nacht der Karton saubermachen was bedeutete Zeitung in kleine Stückchen reisen oder Stofffetzen in kleine Stücke schneiden. Leider wollte er, besser gesagt sie – wie ich inzwischen durch Internetrecherche rausgefunden hatte – nicht fressen.
Mitten in der Nacht war das Tier einige Stunden aktiv und hatte fleißig im Karton randaliert. Dann am nächsten Morgen war es wieder ziemlich teilnahmslos in meiner Hand gelegen. Ich wusste nicht, ob es nur müde von der Nacht war oder geschwächt durch den Nahrungsmangel kurz vor dem Tod stand. Die Sorge wuchs. In der Tierklinik, sagte man mir, wenn ich ohne Termin vorbei kommen würde, müsste ich 1-2 Stunden warten. Außerdem hatten sie nicht so den Eindruck gemacht, dass sie viel Ahnung von Igeln haben. Durch verschiedene Artikel im Internet, bin ich dann drauf aufmerksam geworden, dass es Igelstationen gibt, in denen man Kranke Tiere abgeben kann. Also noch mal das Web nach so etwas in Würzburg durchgesucht und auf der Homepage von TV-Touring tatsächlich eine Telefonnummer von so einer Station gefunden. Dort angerufen und mich auf den Weg gemacht.
Im Auto wachgerüttelt wurde die kleine wieder aktiv und versuchte die ganze Zeit aus dem Karton auf dem Beifahrersitz zu steigen. Ich also mit einer Hand gelenkt, mit der anderen die Igeldame bei der Stande gehalten. So abgelenkt, habe ich natürlich die nötige Abfahrt in Gerbrunn verpasst, kam auf die Schnellstraße nach Rottendorf und musste, da es kein Zurück gab, eine lange Strecke vor mich her tuckern, bis ich irgendwann wenden konnte.
Schließlich habe ich Haus mit der Station gefunden und konnte das Baby übergeben.

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Zur Igelstation in Würzburg (Gerbrunn) bleibt zu sagen, dass es sich hier scheinbar um ein Privathaus handelt, dessen Besitzerin Igelpflege betreibt. Die Frau ist zwar unfreundlich und etwas arrogant (so meine Erfahrung), scheint aber Ahnung von Igeln zu haben. Für den Fall, dass ihr einen Igel in Not findet, hier die Nummer: 0931/30489608.

NEUE SKATES, NEUE HERAUSFORDERUNGEN

Von einigen Tagen habe ich mir beim Ausverkauf eines Sportladen neue Stunt-Inliner gegönnt. 50,- Euro statt dem ursprünglichen Preis von 250,- Euro. War ein super Schnäppchen und so dachte ich mir: das Geld, das ich bei den Inlinern gespart habe, könnte ich zur Not ja auch in einen Arzt investieren. So gewappnet habe ich mich das erste Mal auf eine Halfpipe getraut. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit an die neuen Schuhe und nach einer langen und schmervollen Eingewöhnungszeit an die Halfpipe, schaffe ich es endlich an einem Ende los zu fahren und an der gegenüber liegenden Pattform anzukommen. Und das einige Male sogar ohne die Strecke dazwischen mit meinem Gesicht durch zu pflügen... Smiley
Wenn das Wetter noch einige Tage so bleibt, werde ich wohl weiterhin die Halfpipe transalieren und bemerkenswerte Kunststücke aus waghalsigen Skatervideos "nachspielen". Natürlich inklusive der Outtakes. Smiley

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POETRY SLAM IM WüRZBURGER AKW

Mit dem heutigen Poetry Slam in Würzburg beginnt in Franken die neue Saison der verbalen Unterhaltung einer etwas anderen Art. Ich muss gestehen, dass ich das altererste Mal bei so einer Veranstaltung dabei war und richtig froh bin meinen faulen Hintern doch noch hochbekommen zu haben, um mich zur später Stunde ins AKW zu begeben.
Für alle, die Poetry Slam nicht kennen, hier die Regeln: Es darf jeder Schreiberling teilnehmen. Die Vortragenden treten paarweise auf. Jeder Autor bekommt sieben Minuten Zeit. Aus jedem Pärchen wird ein Gewinner ermittelt, diese kommt dann eine Stufe weiter und darf dann gegen die Gewinner aus andere Paaren "kämpfen". Es dürfen Texte jeder Art vorgetragen werden. Ob Gedichte, Comedy oder ernste Texte, alles ist erlaubt. Gegen Ende der Veranstaltung wird eine Schüssel durch das Publikum gereicht, in welche jeder Anwesende etwas reinwerfen darf. Ob Kleingeld, Bonbons, Kondome oder Wasauchimmer, wiederum ist alles erlaubt. Diese "Schatzkiste" bekommt dann der Gewinner des Abends.
Wie schon erwähnt, war es mein erstes Mal und ich habe noch keine großen Vergleichmöglichkeiten, doch es machte auf jeden Fall Spaß und ich werde das nächste Mal wieder unter den Zuschauern sein. Wer weiß, vielleicht traue ich mich doch mal auf die Bühne und gebe einige meiner Texte zum Besten... Smiley

Für alle, deren Interesse nun geweckt wurde, schaut einfach mal hier vorbei: www.frankenslam.de. Vielleicht sehen wir uns ja bald. Es loht sich wirklich!

Und hier noch einige Fotos vom Event.

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FINGER WEG VON OBLIVION!!!

Dieses Spiel ist potenziell suchtgefährdend und auf keinen Fall für willensschwache Leute (wie mich z. B. Smiley) zu empfehlen. Seit zehn Tagen bin ich dem ungeheuren Charme dieses Rollenspiels verfallen. Absolut geniale Grafik, unendliche Handlungsmöglichkeiten, es gibt immer wieder was neues zu entdecken, also genug Abenteuer und Spielspaß für Monate. Gut, dass ich gerade einige Wochen Urlaub habe und das Wetter recht bescheiden ist.
Was? Ob meine sozialen Kontakte darunter leiden? Auf keinen Fall! Ich habe Hunderte, ach was sage ich, Tausende neue Freunde in ganz Tamriel verstreut und stündlich werden es mehr. Ich hab wirklich viel zu tun, ich muss eine ganze Welt retten. Also wundert euch nicht, wenn während des Urlaubs keiner ans Telefon geht. Und nun genug getippt, weiter geht das Abenteuer, schließlich muss man etwas für sein Heldenimage tun...

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DAS BUCHSENMONSTER

Da es schon drei Jahre her war, dass ich mir einen neuen Computer gekauft hatte, wurde es langsam Zeit für eine neue Maschine. Vor allem weil sich auch der VGA-Anschluß von dem Notebook irreparabel verabschiedet hatte und ich so keinen zweiten Monitor mehr anschließen konnte. (Und nur auf einem 3-Jahre-altem-15"-LCD-Monitor zu arbeiten, machte bei designtechnischen Aufgaben nicht wirklich Spaß...)
Nun hatte ich die Qual der Wahl: Welche Art von Computer sollte es werden? (Big) Tower, Barebone/HTPC oder wieder ein Notebook. Inzwischen bin ich nicht mehr so der Zocker, daher würde mir theoretisch ein Rechner mit durchschnittlicher Leistung ausreichen. Viel Kohle wollte ich nicht ausgeben und die Qualität sollte stimmen. Der neue Computer sollte nicht viel Platz wegnehmen, aber die Möglichkeit von Erweiterungen bieten. Nach langem Hin und Her habe ich mich entschieden und ein neuer Barebone erblickte das 32-Bit-farbige Licht der digitalen Welt.
Leider reichte die Standardkonfiguration doch nicht aus um meine Kaufsucht zu befriedigen. Also musste noch etwas mehr Hardware her. Nun ist sie fertig, die perfekte Multimediamaschine, aka "das Buchsenmonster". Oder hat jemand von euch schon mal einen Rechner mit mehr Anschlussmöglichkeiten gesehen...? Smiley

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BAMBERGER SANDKERWA

Am Sonntag hatte eine Freundin Geburtstag und wollte mal außerhalb von Wü feiern. Also ab zum Bahnhof, zwei Bayern Tickets für sieben Leute geholt und auf ging's nach Bamberg, zur 56. Bamberger Sandkerwa. Dank einiger Sektflaschen konnte die Geburtstagsfeier schon im Zug beginnen. Kaum in Bamberg angekommen, wurden wir vom ekelhaften Regen begrüßt. Doch dank unserer sektgestärkten Laune waren wir gegen diesen Naturpisser immun und so gab er einige Minuten später resigniert auf und meldete sich den ganzen Abend über nicht wieder...

Ich fasse mich kurz, denn eigentlich wollte ich nur das unten stehende Bild zeigen. Also: Eine Menge Besucher auf der Kerwa. Super Stimmung. Geniale Shows. Eine neue Erfahrung dank Rauchbier. Wir hatten eine Menge Spaß und kommen im nächsten Jahr garantiert wieder!

Und nun das Bild des Abends. Ein gutes Beispiel dafür, dass man aus Scheiße wirklich Geld machen kann. Smiley

Bamberger Sandkerwa

HASTE MAL 'NE MARK?

Ein Euro (oder auch eine Mark) + Einkaufswagen = Entspanntes Einkaufen. Doch was tut man, wenn nach diesem entspannten Einkaufen der Euro (oder die Mark) plötzlich im Einkaufswagen stecken bleibt? Dann, behaupte ich mal, ist es vorbei mit der friedliebenden Ruhe und der göttlichen Seligkeit. Aus dem freundlichen Bürger von nebenan wird ein kaltblütiger Berserker, der ohne Rücksicht auf Verluste alles tut um sein hartverdientes Geld zurück zu bekommen – wie dieses am Walmart gemachte Foto beweist:

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DIE UNMöGLICHKEIT DER MöGLICHKEITEN

Im Jahr 1989 gab es unzählige wichtige Ereignisse auf unserer Welt. So zogen die Russen ihre Truppen aus Afghanistan ab. In Chile beendete Patricio Aylwins Wahl zum Präsidenten Pinochets Diktatur. In Ägypten wurde eine 4400 Jahre alte Mumie gefunden. Und in den USA, gewann Mike Tyson den Weltmeistertitel im Schwergewicht.
Hier in Deutschland feierten Millionen Menschen den Fall der Mauer. Eine Mauer, die seit über dreißig Jahren die Schwestern und Brüder ein und desselben Landes in zwei eigenständige Gruppen teilten. Freunde und Bekannte fielen sich mit Tränen in den Augen in die Arme und erfreuten sich nach jahrzehntelanger Trennung der Nähe geliebter Menschen. Sogar Fremde, die sich bis zu diesem Augenblick weder gesprochen, noch jemals gesehen hatten, fielen sich hemmungslos in die Arme. Die Wessis schluckten mit viel Mühe ihre Arroganz herunter und simulierten Zugehörigkeit und Anteilnahme. Schließlich war das Einschmeicheln die beste Strategie um sich ganz vorsichtig und unauffällig an einen unbekannten Feind heran zu tasten. Die Ossis, behaupteten böse Zungen, wollten natürlich auch tasten - wie es sich für Kinder ein und des selben Vaters gehörte. Doch hier hörten die Gemeinsamkeiten keineswegs auf. Denn auch wenn die Brüder aus dem Osten ihr ganzes sozialistisches Leben lang Kameradschaft und Hilfsbereitschaft - also materielle Armut und Entbehrung auf jeder nur erdenklichen Ebene - leben mussten, schlug der Drang zur kapitalistischen Selbstverwirklichung noch immer in diesen sternenförmig gepressten Herzen. Weiterlesen weiterlesen

FAMILIENTREFFEN AUF ROLLEN

Gestern abend zünftig den Geburtstag meines Cousins gefeiert. Dann, auf der Suche nach etwas Diskolaune, zum Boot gefahren. Eine Stunde gewartet – kein Einlass mehr. Also ab ins Zaubi. Dort Ü30-Fete, außer dem Geburtstagskind also wiederum keinen Einlass. Weiter ging's ins Laby, um es dort mal so richtig krachen zu lassen!
Am nächsten Morgen, trotz der durchzechten Nacht und des bescheidenen Wetters, rafften wir uns auf und fuhren zur früher Stunde (15 Uhr) auf den Hornbacher Parkplatz um zu inlinern. Weder der heftige Wind, noch der nervige Regen konnten uns die Laune verderben (siehe Video). Vielleicht sollte man doch öfter was mit der Familie unternehmen...?

Video (15 MB)

Inlinern am Hornbach
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