Vollkommen bis in die Ewigkeit

Du geheimnisvolle schöne Unbekannte,
Ich sah dich nicht, doch weiß ich dass du bist.
Du streifst des Nachts meine Gedanken,
Du lässt dich in Person anderer erahnen,
Doch immer nur in kleinen Teilen.
Nie tauchst du in Einem auf und lässt dich berühren.
Ich sehe deine wunderschönen Augen,
Nur leider im Antlitz, für dieses sie nicht geschaffen.
Ich sehe dein Gesicht in der Menge,
Doch die Augen glitzern kalt und abweisend.
Die Lippen zum Schmollen verzogen,
Ein Wesen voller Arroganz und Verachtung.
Das alles macht diejenige unschön und lässt dich verschwinden.
Doch ich weiss das du da bist.
Irgendwo, weit entfernt, schaust du in den Sternenhimmel
Und denkst gerade das Selbe wie ich.
Hoffst mich zu finden, findest mich zum Hoffen
Und wartest auf den Tag, an dem wir uns treffen,
Uns ansehen und uns berühren.
Erst dann werde ich vollendet sein.
Erst dann werde ich erwachen,
Werde mich vom Wunder deiner Selbst inspirieren lassen,
Werde Kunst von unvergänglicher Schönheit
Und makelloser Perfektion erschaffen.
Deinem Ebenbild gleich, lasse ich diese Vollkommenheit bis in die Ewigkeit bestehen,
Auf dass jeder weiß das ich dich fand, dich fühlte und dich liebte.

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