Kontrolle, oder?

Steuern wir unsere Gedanken oder steuern die Gedanken uns? Formen wir unsere Worte oder formen diese Worte uns? Was bedeutet "Kontrolle"? Was bedeutet "Die Kontrolle zu verlieren"? Heißt es, dass wir aufhören zu denken, dass wir aufhören zu sprechen? Oder heißt es, dass die Gedanken uns nicht mehr leiten, dass die Worte uns verlassen? Hängt das "Wer" von "Was" ab oder ist das "Was" des "Wers" Sklave? Ist eine Seite herrschend oder sind die Partner gleichberechtigt? Gibt es diese Seiten? Ist überhaupt eine Trennung möglich? Ist eine Trennung fair und moralisch vertretbar? Ist es gewollt etwas zu trennen, was ohne der Gegenseite womöglich nicht zu bestehen vermag? Gegenseite! - ist das Verwenden dieses Begriffs zulässig? Ist es zulässig etwas auseinander zu denken? Etwas auseinander zu reden? Denkt sich das Denken das Denken entzwei? Ist es das Reden, welches das Reden zergliedert? Oder kontrollieren wir doch beides - sowohl das Denken, wie auch das Reden? Sind wir wirklich stark genug um diese mächtigen Waffen zu kontrollieren? Wer sagt "Ja"? Du? Und was ist mit unserem Handeln - wer ist da der Puppenspieler?

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