Sinnloses Bla-Bla und Studentenheime

Am besten stelle ich mich erst mal vor: Mein Name ist ... Ganje, Andreas Ganje... he-he. Na gut mal im ernst, Andi ist ok - klingt zwar nicht so hart wie Madmax, Slayer, Killer Dragon usw., hört sich aber klein, niedlich und flauschig an, also alles Dinge bei dehnen die Frauen "Ach wie süß!!!" aufkreischen und dieses kleine, niedliche und flauschige Etwas sofort knuddeln und lieb haben möchten. Und welcher Mann möchte denn nicht mit einer netten Frau liebevoll kuscheln??? Und da wären wir auch bei meinem Geschlecht: NEIN, nicht was Ihr denkt, Ihr kleinen Ferkel, ich meine damit meine Zugehörigkeit in dem immer währenden Kampf zwischen Gut und Böse, Hass und Liebe oder wie mal ein weitsichtiger Mensch treffend verglichen hatte: Mann und Frau, ich befinde mich auf der männlichen Seite unserer Spezies. Halt, bevor bestimmte emanzipierte Vertreter der Gegenpartei mich mit Steinen bewerfen - oder hier vielleicht ihren Monitor im Keller an den Stuhl fesseln und foltern - ich habe zu der oben aufgestellten Theorie keine Stellung bezogen und habe somit ein reines Gewissen.

Erblickt habe ich das Licht der Welt am 07.07.1977, ein Datum worauf ich wirklich stolz bin. Wobei ich selber eigentlich nicht viel zu kann, meinen Eltern gebührt die Ehre, darf ich vorstellen: Meine Mama und mein Papa, die Leute mit dem besten Gespür für den richtigen Zeitpunkt. Nun konnte man meinen ich sei gesegnet, unter einem glücklichen Stern geboren und werde garantiert der neue Bundeskanzler. Nun ja, schauen wir uns vielleicht den heutigen Stand an: jetzt wohne ich (wieder) bei meinen Eltern, nachdem meine kleine pubertäre Revolte vor fünf Jahren fehlschlug - hier etwas Weisheit, die ich allen jungen Leuten mit auf den Weg geben möchte: Studentenheime sind nicht so wie man sie aus den Filmen kennt. Also nix mit 24 Stunden am Tag einen fetten Joint zwischen den Backen (wobei Backen ein Begriff ist, der haufenweise Möglichkeiten bietet und somit experimentierfreudigen Naturen viel Freiraum erlaubt), und/oder nie endende Alkoholexzesse inmitten von Bergen (inzwischen leider schon leerer) Bierflaschen. Und was den dritten, von den Medien nicht minder propagierenden, und vielleicht den wichtigsten Aspekt für einen Studentenheimaufenthalt angeht,... wer hat hier gefragt was ich meine? Warst du es dahinten,... ja genau du mit der dicken Hornbrille? Nein, ich meine nicht die supertollen Netzwerksessions, bei denen man seinen Nachbar aus dem Zimmer gegenüber bei Quake oder Counterstrike dreißig mal infolge umnietet, ich spreche hier vom biologischen Kontakt zwischen den beiden Parteien (nähere Angabe zur Differenzierung der Kontrahenten siehe oben) eines Studentenhauses: Mann und Frau. NEIN?!! Biologischer Kontakt bedeutet nicht das du mit deiner Freundin (die vorzugsweise keine dicke Hornbrille trägt und hoffentlich etwas weniger Pickel hat als man selber hat) gemeinsam Streetfighter an Playstation spielst. Die Rede ist hier von Liebemachen, Kopulieren, SEX!!!!! Ist euch schon aufgefallen das viele (Pre-)Jugendliche Subjekte heutzutage eine PC Games einer Bravo vorziehen. Tztztz!!! Wo soll das noch hinführen: Schatz, gibst du dem Kleinen die Diskette und achte drauf dass die Daten nicht zu heiß sind?! Oder: Oh, Schatz hast du aber einen riesigen Steuerknüppel. Ich hoffe dieser ist mit meiner Peripherie kompatibel...

Jetzt bin ich aber leicht vom Thema abgekommen...

Fazit: Die letzten, knapp 200 Wörter beinhalten eigentlich nur die Aussage, das der dritte Punkt wahrscheinlich das beste Argument für Stundentenheimaufenthalte ist, nur sollte man als Mann (welch ein wunderbares Wortspiel Smiley) drauf achten nicht in ein Studentenheim zu gelangen, in dem nur Männer wohnen. Nicht das ich da aus eigener Erfahrung spreche...

Wie schon erwähnt wohne ich bei meinen Eltern und befinde mich momentan an einem Wendepunkt in meinem Leben, will heißen, wenn die Welt eine Pizza wäre, dann wäre ich einer der kleinen verbrannten Krummen, die seitlich am Rand abgefallen sind und nun verloren auf dem Backblech liegen. (Wer jetzt Mitleid hat und mir gerne helfen möchte sei willkommen. Gerne gesehen sind kleine Muntermacher in Form von hohen Geldbeträgen. Meine Kontoangaben teile ich bei Anfragen gerne mit.)

Ich habe auch eine kleine Schwester des Baujahres 1984. Sie ließt sich meine Schreibereien gerne durch und passt darauf auf, dass ich im niveauvollen Rahmen bleibe. Als Gegenleistung dafür sperre ich sie nicht mehr sooft im Keller ein und erlaube ihr manchmal meinen Rechner zu nutzen um die wunderbare Welt des Internets zu bereisen. AUTSCH!!! (Das war ein Schlag seitens meines liebreizenden Schwesterleins.) "Na gut, du darfst beim nächsten mal sogar mit der Familie am Tisch essen... AUA!!!... Mama, die Anna ärgert mich...!!!"

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